Aktuelle Stellenangebote

Wir sind ein großes überregionales Wohnungsbauunternehmen und bewirtschaften ca. 23.000 eigene und fremde Wohnungen.

Wir suchen

Auszubildende (w/m) zur/zum Immobilienkauffrau /-mann

für unsere Hauptverwaltung in Bonn.

Der Ausbildungsberuf der/des Immobilienkauffrau /-Manns eröffnet viele Perspektiven. Wohnungsvermietung, Finanzierung, Marketing und Rechnungswesen gehören ebenso zu den anspruchsvollen und abwechslungsreichen Aufgaben wie der Dienstleistungsgedanke, die nötige Flexibilität oder auch das Teamwork.

Sie haben Ihren Schulabschluss, Abitur oder Fachhochschulreife bereits erfolgreich absolviert. Idealerweise bilden die Fächer Deutsch und Mathematik Ihren Interessenschwerpunkt. Englischkenntnisse setzen wir voraus. Wenn Sie engagiert Ihre Ausbildung in die Hand nehmen wollen, dann bieten wir Ihnen dafür die optimalen Bedingungen.

Die Ausbildung beginnt am 01.08.2019. Wir sind gespannt auf Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlangen mit Anschreiben, tabellarischen Lebenslauf und Kopie der letzten drei Schulzeugnisse.

Wohnbau Service Bonn GmbH * Personalabteilung * Philosophenring 2 * 53177 Bonn * wohnbau-service.de * Hier zur Kontaktaufnahme klicken

Infos zur Ausbildung 

Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen und ist somit von hoher sozialer Bedeutung. Die Wohnung selbst oder das Haus ist ein wirtschaftliches Gut, das den Spielregeln des Marktes unterworfen ist.

Immobilienkaufleute wickeln Immobiliengeschäfte komplett ab und sind in der Verwaltung und Bewirtschaftung von Immobilien für Eigentümer tätig. Sie vermitteln oder verkaufen Menschen Wohnungen, Kaufleuten Büros, Unternehmern Fabrikhallen und besorgen Bauwilligen Grundstücke. 
Beim Kauf und Verkauf oder bei Vermittlungen besichtigen sie vor Ort die angebotenen Objekte und beurteilen sie hinsichtlich Lage, Beschaffenheit, Preis, Nutzungs- und Wiederverkaufsmöglichkeiten. Und sie klären mit den zuständigen Behörden rechtliche Fragen zu Bauvorschriften und Erschließungsmöglichkeiten ab. Bei ihren Arbeiten beachten sie rechtliche Bestimmungen und Erfordernisse zum Beispiel des Grundstücks-, Bau- und Mietrechts sowie des Steuer- und Bauvertragsrechts.
Immobilienkaufleute planen und betreuen Bau-, Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben. Dazu erstellen sie Wirtschaftlichkeitsberechnungen und erarbeiten verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten. Sie holen Darlehensangebote ein, vergleichen die Konditionen und prüfen die Wirtschaftlichkeit der Finanzierungen. 
Im Bereich der Verwaltung von Immobilien überwachen sie zum Beispiel den Mieteingang, schließen Mietverträge ab und bearbeiten Reparaturmeldungen bei Mängeln in Wohnungen. Sie erstellen Abrechnungen zu den laufenden Nebenkosten, Bewirtschaftungs- und Kapitalkosten. 
Um die Mietbuchhaltung zu führen und Verkaufsangebote zu erstellen, bedienen sie Computer und arbeiten mit anderen Büromaschinen und Bürogeräten. Sie pflegen Dateien und Informationen über Kunden, Anbieter und Immobilienobjekte im Büro und führen den Schriftverkehr. Um über Änderungen auf dem Immobilienmarkt und aktuelle Trends und Entwicklungen am Wohnungsmarkt auf dem Laufenden zu bleiben, werten sie zum Beispiel die Inserate über Mietgesuche und Immobilienverkäufe aus und lesen Fachzeitschriften und Zeitungen. 
Die Ausbildung dauert drei Jahre.
Laut Tarifregister Nordrhein-Westfalen erhalten Angestellte im Tarifbereich
Wohnungswirtschaft folgende Monatsgehälter:

  • Zum Beispiel bei Einstieg nach der Ausbildung im 1. Berufsjahr € 1.785
  • In der höchsten Gehaltsgruppe dieses Bereichs sind Bezüge von € 3.037 bis zu € 3.661 möglich.

Ausbildungsinhalte

Im 1. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden laut Ausbildungsrahmenplan beispielsweise;

  • was bei der Planung und Durchführung von Kundengesprächen und Wohnungsbesichtigungen zu berücksichtigen ist,
  • wie man Mietverträge unterschriftsreif vorbereitet,
  • auf welche Weise man Mietpreise kalkuliert, Mietpreisveränderungen plant und umsetzt,
  • wie man Heiz- und Betriebskosten abrechnet,
  • wie man Rechnungen erstellt und prüft, Zahlungen vorbereitet und veranlasst,
  • wie man Zahlungseingänge kontrolliert und Zahlungsrückstände anmahnt,
  • auf welche Weise Veränderungen von Angebot und Nachfrage festgestellt werden sowie deren Ursachen und Auswirkungen bewertet und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden können,
  • wie Werbeaktionen unter Beachtung rechtlicher Bestimmungen umgesetzt werden,
  • welche Schritte beim Erstellen und Auswerten von Exposés zu berücksichtigen sind,
  • wie sie die eigene Arbeit in Geschäftsprozesse einordnen, systematisch und qualitätsbewusst planen, durchführen und kontrollieren,
  • was bei der Pflege und Sicherung von Daten zu beachten ist
  • und weshalb es notwendig ist, die Wirtschaftlichkeit von betrieblichen Leistungen laufend zu kontrollieren.

Im 2. Ausbildungsjahr erfahren die Auszubildenden beispielsweise;

  • wie man Immobilien nach Lage, Beschaffenheit und Nutzungsmöglichkeiten beurteilt,
  • was beim Erstellen von Soll-Ist-Vergleichen und der Vorbereitung von Budgets zu beachten ist,
  • auf welche Weise Grundstücksrechte und -belastungen innerhalb und außerhalb des Grundbuchs festgestellt und Risiken geprüft werden,
  • wie Kaufpreise ermittelt und Erwerbsnebenkosten festgestellt werden,
  • welche rechtlichen Bedingungen und Verfahren der Begründung von Wohnungs- und Teileigentum es gibt,
  • wie man Wohnungseigentümerversammlungen vor- und nachbereitet,
  • welche Gesprächsführungstechniken bei Informations-, Beratungs- und Verkaufsgesprächen angewandt werden,
  • wie man Produkte und Maßnahmen unter dem Gesichtspunkt des nachhaltigen Wirtschaftens beurteilt und deren Einsatzmöglichkeiten prüft,
  • welche Rechte und Pflichten die Wohnungseigentümer und die Verwaltung besitzen
  • und wie die Objektbuchhaltung durchgeführt wird.

Im 3. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden schließlich;

  • wie man Steuern und Abschreibungen berechnet,
  • wie bei Planungen baurechtliche Anforderungen einschließlich Erschließung und städtebaulicher Vorgaben berücksichtigt werden,
  • wie man Bauteile, Materialien, Produkte und ihre Anwendungsbereiche unterscheidet,
  • wie man Investitions- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchführt,
  • wie Liquiditäts- und Belastungspläne aufzustellen sind
  • und Finanzierungsinstrumente und Sicherungsmöglichkeiten hinsichtlich ihrer Bedeutung einzuschätzen.

Darüber hinaus wählen die Auszubildenden im 3. Ausbildungsjahr zwei der folgenden Wahlqualifikationseinheiten der Immobilienwirtschaft:

  • Steuerung und Kontrolle im Unternehmen
  • Gebäudemanagement
  • Maklergeschäfte
  • Bauprojektmanagement
  • Wohnungseigentumsverwaltung

Während der gesamten Ausbildungszeit wird den Auszubildenden vermittelt:

  • welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen,
  • wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung funktionieren,
  • wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden
  • und welche Umweltschutzmaßnahmen zu beachten sind.

Während des theoretischen Unterrichts in der Berufsschule stehen folgende Lernfelder auf dem Stundenplan:

  • Immobilien vermitteln und mit Immobilien handeln
  • Wohnräume vermieten
  • Wohnräume verwalten und Bestände pflegen
  • gewerbliche Objekte bewirtschaften
  • Grundstücke erwerben und entwickeln
  • Bauprojekte entwickeln und begleiten
  • Wohnungseigentum begründen und verwalten
  • das Immobilienunternehmen repräsentieren
  • Immobilien finanzieren
  • gesamtwirtschaftliche Einflüsse bei immobilienwirtschaftlichen Entscheidungen berücksichtigen
  • Jahresabschlussarbeiten vornehmen und Informationen zur Unternehmenssteuerung bereitstellen
  • Werteströme und Werte erfassen und dokumentieren
  • Berufsausbildung selbstständig mitgestalten

Fachinformatiker für Systemintegration:

Fachinformatiker/ Fachinformatikerinnen setzen fachspezifische Anforderungen in komplexe Hard- und Softwaresysteme um. Sie analysieren, planen und realisieren informations- und telekommunikationstechnische Systeme. Dazu sind Kenntnisse aus den Bereichen der Betriebssysteme (z.B. Windows und Linux) und der Netzwerktechnik (z.B. Routing und Switching) wichtig. Weitere Themen der Ausbildung sind Telekommunikationssysteme und IT Sicherheit (z.B. Firewalls und Verschlüsselung), aber auch Datenbanken und Softwareengineering. Fachinformatiker\Fachinformatikerinnen führen neue oder modifizierte Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik ein.

Fachinformatiker/Fachinformatikerinnen der Fachrichtung Systemintegration

  • konzipieren und realisieren komplexe Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik durch Integration von Hard- und Softwarekomponenten,
  • installieren und konfigurieren vernetzte informations- und telekommunikationstechnische Systeme,
  • nehmen Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik in Betrieb,
  • setzen Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle ein,
  • beheben Störungen durch den Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen,
  • administrieren informations- und telekommunikationstechnische Systeme,
  • präsentieren Systemlösungen,

Der schulische Unterricht findet an zwei Tagen die Woche im Heinrich-Hertz-Europakolleg Bonn statt und deckt die folgenden Lernfelder ab:

  • Der Betrieb und sein Umfeld
  • Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation
  • Informationsquellen und Arbeitsmethoden
  • Einfache IuK-Systeme
  • Fachliches Englisch
  • Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen
  • Vernetzte luK-Systeme
  • Markt und Kundenorientierung
  • Öffentliche Netze, Dienste
  • Betreuung von luK-Systemen
  • Rechnungswesen und Controlling

Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit vollständigen Informationen (tabellarischer Lebenslauf, Zeugniskopien sowie Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und des eventuellen Eintrittstermins) senden Sie bitte an:

Wohnbau Service Bonn GmbH * Personalabteilung * Philosophenring 2 * 53177 Bonn * wohnbau-service.de * Hier zur Kontaktaufnahme klicken